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Hüte machen gute Laune!

 

 


Ispitzer blauer Hutn der Woche vor den Faschingsferien hat die Klasse Üa an einem künstlerischen Projekt gearbeitet:
Nachdem wir uns ausführlich mit dem Thema „Mein Körper“ und „Kleidung“ auseinander gesetzt hatten, wollten wir in einem Designerstudio selbst kreativ werden. Nach einem Besuch im Germanischen Nationalmuseum, wo wir viele verrückte Hüte aus verschiedenen Jahrhunderten bestaunten, kam uns die Idee: Wir bauen unsere eigenen Hüte!
2 Hüte mit den DesignerinnenDamit wir am Ende nicht alle mit dem  gleichen langweiligen schwarzen Zylinderhut dastehen, haben wir uns viele Gedanken über Hutformen und Materialien für den Hut gemacht.
Zum Bauen des Hutes benutzten wir  Hasendraht, Karton und Pappmaché. Leider hatten viele Schüler/innen vergessen selbst Kartons mitzubringen. Aber Dumitru hatte zum Glück die Idee, dass wir im Keller der Schule etwas finden könnten. Ana meinte, wir sollten aber den Hausmeister fragen-  gesagt, getan. Zurück kamen die beiden  mit fünf riesigen Umzugskartons, na ja wir wollten ja keine Riesenhüte bauen, aber lieber zu viel Material als zu wenig, oder?!

Wie baue ich eigentlich einen Hut?
Willst du auch mal einen Hut selbst machen? Hier unsere Bauanleitung:

1. Die Krempe
Du solltest deinen Kopfumfang mit einem Stück Draht abmessen und dieses ovale Stück Draht dann etwas größer machen (ca. 3-4 cm dazu nehmen, damit der Hut am Ende nicht zu klein wird, denn durch das Pappmaché wird der Umfang kleiner!). Nimm dir ein großes Stück Karton und den Draht als Schablone. Zeichne den Umriss deines Kopfumfangs in die Mitte. Um den Kopfumfang kannst du nun den Umriss der Hutkrempe aufzeichnen, so groß wie du willst. Du kannst deine Krempe rund, oval, eckig oder ganz anders gestalten.
Dann brauchst du eine schneidefeste Unterlage und einen Cutter. Jetzt schneidest du mit dem Cutter an den aufgezeichneten Linien die Krempe aus. Vorsicht, halte den Karton mit der linken Hand (wenn du Rechtshänder bist) immer oberhalb des Cutters fest, damit du dich nicht schneidest.

2. Das Kopfteil 
Das Kopfteil deines Hutes formst du aus Hasendraht oder nur mit Zeitungspapier (gut bei spitzen Hüten). Du kannst es mit Draht an der Krempe befestigen oder später einfach mit Pappmaché verbinden.

3. Das Pappmaché
Pappmaché stellst du aus Tapetenkleister und Zeitungspapierschnipseln her. Zuerst verbindest du deine Hutkrempe mit dem Kopfteil aus Hasendraht. Das geht am besten mit länglichen Papierstreifen rundherum. Wichtig ist, dass du das Papier gut mit Kleister bestreichst und Pappmaché in mehreren Schichten aufbringst.
Dann bearbeitest du den Hut überall mit Pappmaché.

4. Der Hut bekommt Farbe
Zwei Schülerinnen haben anstatt des Zeitungspapiers gleich schönes Geschenkpapier verwendet und so schon den Hut farblich gestaltet. Die anderen haben den trockenen Hut (einen Tag auf der Heizung durchtrocknen lassen) entweder mit Acrylfarben bemalt oder mit Stoff und Kleister beklebt. Schließlich kannst du noch Dekorationen anbringen (Hutbänder, Plastikblumen, Tüll, Glitzersteine usw.)

Nachdem unsere Hüte fertig waren, haben wir ein großes Fotoshooting gemacht und unser Projekt mit einem Faschings-Hutfrühstück abgeschlossen. Wie du sehen kannst, machen Hüte gute Laune!

Hute1_AnabeimFotoshootingHute2_HuteausGeschenkpapierHute3_spitzeHute1Hute4_spitzeHute2Hute5_dasFotoshootingHute6_DasHutfruhstuckHute7_spitzerHutHute8_HuteausGeschenkpapier

Carolin Buinevicius und die Klasse Üa, 26.02.2012

 
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