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Besuch des Bayerischen Landtags
in München


 


Am 4. April lernten Interessierte aus den Klassen 9DFK/1 und 9DFK/2 und die gesamte Klasse 8/9Üb den Bayerischen Landtag kennen. Der Abgeordnete Arif Tasdelen, der für die SPD im Landtag in München sitzt, hatte 25 Schülerinnen und Schüler der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule an seinen Arbeitsplatz eingeladen.

Gruppenfoto mit dem Abgeordneten Arif Tasdelen
Gruppenfoto mit dem Abgeordneten Arif Tasdelen

Ein neues Besuchsprogramm, das die Präsidentin des Landtags, Frau Barbara Stamm, ins Leben gerufen hat, ermöglicht es Schülern, die in Berufsintegrationsklassen an Berufsschulen und Übergangsklassen an Mittelschulen erst am Anfang des Integrationsprozesses stehen, Politiker kennenzulernen und Orte zu erleben, wo Politik „gemacht“ wird.
Eine mit dem Unterricht von Migranten vertraute Lehrerin führte uns durch wichtige Teile des Gebäudes, das seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags ist. Die meisten verstanden die Erläuterungen sehr gut und fragten bei Bedarf interessiert nach. Dass es einmal einen König in Bayern gab, war nicht vielen bekannt. Sie erfuhren, dass das Landtagsgebäude Maximilianeum heißt, nach dem Erbauer -  Maximilian II von Bayern. Dass aber sogar die Maximilianstraße in Nürnberg, ganz in der Nähe unserer Schule, nach ihm benannt ist, erschien vielen als besonderer Zufall.

Das Landtagsgebäude in München
Das Landtagsgebäude in München

Frau Siebel, unsere Führerin, interessierte sich auch für die Herkunftsländer und testete unser Vorwissen. Sie freute sich, dass wir die Bundesländer nennen konnten. Über das föderalistische System, über Parteien und Wahlen hatten wir gesprochen. Sie sprach auch ein so wichtiges Thema wie Demokratie an. Sie zeigte uns, wo während der Sitzungen die Journalisten, die über alles berichten können, sitzen.
Während des Gesprächs saßen wir auf den Plätzen der 180 Abgeordneten. Sie waren natürlich nicht anwesend, denn sie haben meistens nur eine Sitzung in der Woche. Die längste, die Herr Tasdelen miterlebte, dauerte 22 Stunden.

Ayas spricht am Rednerpult
Ayas spricht am Rednerpult

Dann durften wir uns auch auf die Stühle der Regierungsmitglieder setzen. Der Ministerpräsident von Bayern, Horst Seehofer, und die verschiedenen Minister haben festgelegte Plätze. Am interessantesten war natürlich das Rednerpult. Dort gibt es eine Uhr, auf der man immer überprüfen kann, wie lange man noch reden darf. Auf dem Foto sitzen Slava und Zeynab unterhalb der Rednerin Maryrose. Auf diesen beiden Plätzen sitzen in Wirklichkeit meist zwei Damen, die alles ganz genau mitschreiben müssen.

Maryrose am Rednerpult und zwei Schriftführerinnen
Maryrose am Rednerpult und zwei Schriftführerinnen

Der nächste ist an der Reihe
Der nächste ist an der Reihe

In der Gesprächsrunde mit Herrn Tasdelen standen dann Fragen zum Alltag eines Politikers und sein persönlicher Weg in den Landtag im Vordergrund. Er antwortete offen, sogar zu seinem Gehalt und zur Sicherheit von Politikern gab er Auskunft. Alle fanden diesen Tag sehr besonders. Das merkte man schon daran, dass es niemandem schwer zu fallen schien, pünktlich um 7 Uhr in aller Frühe auf dem Schulhof zu stehen. Im Bus war es dann sehr ruhig. Zumindest bis Ingolstadt schliefen die meisten wieder ein. Vor der Heimfahrt durften wir noch gemeinsam in der Kantine des Landtags zu Mittag essen.

Die meisten ließen sich das Putenschnitzel mit Pommes gut schmecken.
Die meisten ließen sich das Putenschnitzel mit Pommes gut schmecken.

Margit Yesiltas, 11.04.2017

 
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