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Wörter über Wörter


 

 

Ein Beitrag zu den Kulturtagen 2016 für die Säule „Kunst“ zum Thema der Kulturtage 2016 „Ausgesprochen“ der Klasse 9b:

Man hört und liest sie immer wieder mal…diese Wörter….aber weiß man eigentlich, was dahinter steckt? AUSGESPROCHEN sind sie schnell, doch was sie bedeuten oder was überhaupt damit gemeint ist - das wissen wohl die wenigsten! Und deshalb wollten wir mal einen Blick „hinter“ diese Wörter werfen, die sich „Wörter“, „Unwörter“ und „Jugendwörter“ des Jahres schimpfen und damit einen Beitrag zu den diesjährigen Kulturtagen in Nürnberg leisten, die vom 26. bis 30. Juni 2016 stattfanden.

Im Deutschunterricht beschäftigten wir uns deshalb mit dem Sinngehalt und der Bedeutung einiger ausgewählter Wörter und im Kunstunterricht versuchten wir, sie kreativ zu gestalten, damit sie eben AUSGESPROCHEN wirken.

„Wörter“, „Unwörter“ und „Jugendwörter“:

Die "Wörter" des Jahres stehen als Schlagwort für ein besonderes Ereignis oder eine Thematik, die ein Jahr besonders bestimmt und geprägt haben. Als ausgewählte Wörter sorgten sie somit für öffentliche Diskussion und kamen häufig in den Medien vor.
Die ersten Plätze der "Wörter" der letzten drei Jahre waren z.B. Flüchtlinge (2015), Lichtgrenze (2014) und GroKo (= Große Koalition 2013).

Im Gegensatz zu den "Wörtern" des Jahres beschreiben die "Unwörter" des Jahres Themen oder Ereignisse, die in dem betreffenden Jahr z.B. gegen die Menschenwürde oder Prinzipien der Demokratie verstoßen haben oder etwa einzelne gesellschaftliche Gruppen diskriminierten. Auch diese Wörter werden von einer Jury ausgewählt. Die "Unwörter" der letzten drei Jahre waren: Gutmensch (2015), Lügenpresse (2014) und Sozialtourismus (2013).

Die „Jugendwörter“ des Jahres dokumentieren hingegen die sich verändernde Sprache der Jugend und sollen sprachlich kreativ und originell sein und außerdem an gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse des Jahres erinnern.
Auch hier die Beispiele der letzten drei Jahre: Smombie (2015), Läuft bei dir! (2014) und Babo (2013).

Ausgestellt wurden die Werke und die Plakate an ausgewählten Standorten in Nürnberg, um den vielen anderen Aktionen und Beiträgen der Kulturtage einen künstlerischen Rahmen zu geben.

Susanne Stahl, 04.05.2016

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