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Projekt „Erinnerung“ in der Klasse 8/9 Üb

 


 

In der Klasse 8/9 Üb war mehrere Wochen lang „Erinnerung“ und alles was dazugehört unser Hauptthema. Es gab nicht nur vielerlei Wege, wie wir uns damit beschäftigt haben, sondern auch etliche Personen, die uns dabei unterstützten.
Je mehr wir uns in die „Erinnerung“ vertieften, desto mehr Bereiche, zu denen es etwas zu sagen und zu schreiben gab, taten sich auf. Eine Ordnung kann man sowieso nicht hineinbringen, weil sich in der Erinnerung Vieles vermischt, aber wir haben es versucht.
Angefangen haben wir mit Gegenständen. Wir waren im Supermarkt und suchten nach Lebensmitteln, die es genauso in den Herkunftsländern der Schüler gibt. Wir fanden Schokoladenriegel, die auch in Indien verkauft werden und Granatäpfel, die besonders Gabriel an Italien erinnerten.

Schokoladenriegel wie in Indien Granatäpfel wie in Italien

Wir erinnerten uns an längst vergessene Spiele, die anscheinend in Asien und Afrika und Europa bekannt sind.
Spiel in Afrika, Asien und Europa

Auch im näheren Umkreis der Schule fanden wir mit Herrn Körtge, der drei Wochen ein Praktikum in unserer Klasse absolvierte, viele Dinge, die Erinnerungen wachriefen. Herumliegende  Backsteine, mit denen man wunderbar ein Fußballtor markieren kann, sind uns vorher in Deutschland noch nicht aufgefallen.
Backsteine als Torpfosten

Aber natürlich gibt es auch Menschen und die dazugehörigen Geschichten, an die wir uns gerne erinnern. Wir schrieben sie auf und erzählten uns gegenseitig davon. Deutschlernen und sich dabei besser kennenlernen passt gut zusammen und man merkt gar nicht, wie viele neue Wörter man sich dabei einprägt. Zum Beispiel das Wort „Aberglaube“ kennt jetzt bestimmt jeder in unserer Klasse. Viele von uns erinnerten sich an Geschichten, die Omas und andere Leute an uns weitergegeben haben. Auch hier gibt es verschiedene Ansichten und überraschende Übereinstimmungen zwischen ganz unterschiedlichen Ländern. Dass Besuch zu erwarten ist, wenn Besteck auf den Boden fällt oder dass man in der Dunkelheit keinen Müll hinausbringen soll, fanden die meisten eher lustig. Bianca stellt auf dem Foto nach, wie viele Leute erschrecken, wenn ein Messer zufälligerweise mit der Schneide nach oben auf dem Tisch liegenbleibt. Ob das wirklich Streit in der Familie bewirkt, muss man selbst herausfinden.
Aberglaube: Schreck über ein Messer, das mit der Scheide nach oben liegt!

In einer Gruppe gestaltete jeder ein persönliches Plakat, auf dem wichtige „Erinnerungspunkte“, wie Umzüge, Reisen, das erste Fahrrad und Ähnliches zeitlich angeordnet wurden. Sehr interessant dabei war, dass jeder ganz andere Dinge und Ereignisse festhalten wollte und sowohl gute als auch schlechte Erinnerungen existieren und wichtig sein können.

Margit Yesiltas, 07.06.2014

 
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