Logo Starke Schule

Logo blaues Dach

 

Abschlussfahrt der 9a nach Prag oder
„We love it“

 


Am 18.02.2013 fuhren die Schüler der 9a, Herr Gerbig und ich aufgeregt und ausgeschlafen mit dem Bus nach Prag los. Nachdem der Bus uns alleine zur Verfügung stand, drehte unser Busfahrer Alfons die Musik auf und die 9a verwandelte den Reisebus in einen Partybus.

Am späten Nachmittag kamen wir endlich an und waren zuerst ein wenig enttäuscht, weil die Zimmer nicht ganz unseren Vorstellungen entsprachen. Bald war dies aber kein Problem mehr und die kleinen Zimmer bewiesen, dass sogar deutlich mehr Schüler darin Platz finden als man vermuten würde.

Am Abend nutzte ein Großteil der Schüler den hoteleigenen Pool. Es war eine Freude für Herrn Gerbig und mich zu sehen, wie viel Spaß die Klasse miteinander hatte. Am Abend gab es ein Büffet, dass uns alle zufrieden stellte.

Mit einer Stadtführung starteten wir  am Dienstag. Leider meinte es der Wettergott nicht gut mit uns und Prag zeigte sich von seiner grauen, kalten Seite. Wir starteten zu Fuß von der Prager Burg über die Karlsbrücke bis zur Rathausuhr, die auch Aposteluhr genannt wird.

04_DSC_003205_DSC_003306_DSC_004107_DSC_004208_DSC_004809_DSC_005410_DSC_0061

Trotz Schneeregen entschieden wir uns für eine ausgiebige Shoppingtour in Gruppen.

Während Herr Gerbig und ich etwas Landestypisches aßen, bewegten sich die Schüler auf bekanntem Terrain und kehrten bei McDonalds ein. Mithilfe unseres privaten Dolmetschers umschifften wir die Klippe des Kaufes von U-Bahntickets souverän und kamen am späten Nachmittag erschöpft im Hotel an. Nach dem Abendessen trafen wir uns um kurz vor acht wieder in der Lobby, da wir noch eine Schifffahrt auf der Moldau gebucht hatte. Das war wirklich aufregend und Prag bei Nacht ist selbst bei frostigen Temperaturen schön.

12_DSC_001113_DSC_001614_DSC_0019

Die Festung und das Ghettomuseum von Theresienstadt stand am Mittwoch auf unserem Programm. Die Busfahrt dorthin nutzten einige Schüler zum Schlafen. Zuerst besichtigten wir die Festung von Theresienstadt, die während des Nationalsozialismus als Gefängnis und Arbeitslager diente. Unser Guide verstand es, mit ihrer ruhigen und nüchternen Art, die Zustände damals eindrucksvoll zu schildern.

Nach 90 Minuten  Führung schauten wir noch einen Informationsfilm, der uns über die Entstehung und die Hintergründe des Propagandafilms „Hitler schenkt den Juden eine Stadt“, aufklärte.

Danach hatten wir noch die Möglichkeit das Ghettomuseum zu besuchen. In den ersten beiden Räumen waren die Wände mit den Namen und den Geburtsdaten aller Kinder, die im Ghetto von Theresienstadt gelebt hatten, bedruckt. Auch das Sterbedatum stand dabei. Die wenigsten erlebten ihren 13. Geburtstag.

Bei der Rückfahrt entdeckten wir ein Einkaufszentrum ganz in der Nähe unseres Hotels. Nach einer kurzen Verschnaufspause im Hotel zogen wir gemeinsam für eine weitere Shoppingtour los. Am Abend blieben wir diesmal im Hotel.
Den Donnerstag verbrachten wir zunächst in Pilsen. Dort besichtigten wir die berühmte Brauerei. Die Führung war wirklich sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet.

18_DSC_000919_DSC_001020_DSC_002721_DSC_0072

Anschließend gingen wir gemeinsam in die Stadt und in Gruppen durften die Schüler selbstständig die Stadt erkunden.

Während die Schüler überprüften, ob es im McDonald von Pilsen auch wirklich genauso schmeckt wie zuhause, genossen Herr Gerbig und ich die böhmische Küche.

Nachdem wir den Nachmittag wieder im Hotel verbracht hatten, trafen wir uns um 19.45 Uhr in der Lobby, um anschließend in eines der berühmten Schwarzlichttheater Prags zu gehen. Gespannt erwarteten wir die Vorstellung. Auch wenn die Musik der Beatles nicht den Musikgeschmack von uns allen traf, waren wir doch alle von den eindrucksvollen Kostümen, Licht- und Showeffekten beeindruckt.

Erschöpft und angefüllt mit neuen Eindrücken kamen wir am Freitagmittag in Nürnberg wieder an.
Zum Abschluss muss ich noch erwähnen, dass ich immer wieder begeistert bin, wie toll die 9a miteinander umgeht. Während der Fahrt hatte immer mal wieder ein Schüler einen Durchhänger und egal wer es war, wurde sich um ihn oder sie gekümmert. Mal wurde tröstend eine Hand auf die Schulter gelegt (männliche Variante), mal versucht jemanden zum Lachen zu bringen, mal wurde Herr Gerbig oder ich zur Unterstützung dazu gerufen. Jeder fühlte sich für jeden verantwortlich. Dieser Zusammenhalt und die Bereitschaft auf andere zuzugehen begeistern mich immer wieder aufs Neue. Ich wünsche der 9a viel Erfolg und ich werde euch sehr vermissen!

Kerstin Schuster, 20.3.13

 
Startseite Schulleben Aus der Oberstufe 2013 Abschlussfahrt 9a nach Prag