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Abschlussveranstaltung des Schülerprojektes Metallausbildung:

 


„Anfertigung von sechs variablen Beistelltischen aus Metall zur Unterstützung bei manuellen Arbeitsabläufen (z.B. Befüllung)“

(Vertiefte Berufsorientierung für den Ausbildungsberuf “Industriemechaniker/in“)

Am 16.11.12 fand auf dem Gelände der Firma Staedtler die Abschlussveranstaltung eines gelungenen Schülerprojektes statt. Das Projekt wurde vom Institut Dr. Bauer organisiert und bei der Firma Staedtler realisiert.

Auszubildende (Industriekaufleute) stellten kurz die Firma Staedler und den Beruf des Industriemechanikers vor.

Auszubildender stellt die Fimra Staedler vor

Danach bat Herr Dr. Bauer zwei Schüler das hergestellte Produkt, einen Beistelltisch, der die Arbeit der behinderten Arbeitnehmer erleichtern soll, vorzustellen.

Schüler stellen gebauten Beistelltisch vor

Im Anschluss gab es ein Gruppenfoto mit den Meistern, den Auszubildenden und den Schülern, die bei diesem Projekt beteiligt waren.

Gruppenfoto

Schließlich durften zwei Schüler einen Beistelltisch symbolisch den Mitarbeitern der Behinderten-Werkstatt überreichen.

Die Schüler waren alle sichtlich stolz, dass ihre Arbeit einen so nützlichen Zweck hatte.

Beistelltisch vorgestellt von Mitarbeitern und Schülern

Zum Schluss überreichte Frau Seischab, die Verantwortliche der Firma Staedtler für dieses Projekt, den Schülern ihre Zertifikate und eine Tüte mit vielen nützlichen Schreibutensilien.

Frau Seischab überreicht Geschenktüten mit Schreibutensilien Frau Seischab überreicht Geschenktüten mit Schreibutensilien

Bei einem abschließenden Imbiss gab es für mich die Möglichkeit mich mit den Meistern, Frau Seischab, Herrn Dr. Bauer und den Auszubildenden auszutauschen, was unsere Schüler noch brauchen, um endgültig ausbildungsreif zu werden.

Ich glaube, ich spreche für unsere Schüler, wenn ich sage, dass dieses Projekt ein toller Erfolg war und sie eine gute Möglichkeit hatten, sich über den Beruf des Industriemechanikers und die Firma Staedtler ein Bild zu machen.

Im Anschluss noch Informationen über dieses Projekt:

Ausbildungsberuf „Industriemechaniker/in“: Industriemechaniker/innen stellen Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben. Industriemechaniker/innen können in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige tätig sein, z.B. im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Elektro- oder der Textilindustrie sowie in der Holz und Papier verarbeitenden Industrie. Industriemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundes- weit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Ziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen intensiven und realitätsnahen Einblick in den o.g. Ausbildungsberuf und lernen zudem die Herausforderungen von Teamarbeit kennen. Damit erarbeiten sie sich einen wichtigen Beitrag für eine fundierte Berufswahlentscheidung und erhöhen zugleich ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz. So können sie zum einen gegenüber dem Ausbildungsbetrieb, in dem das Projekt stattfindet, ihr Talent, ihr Engagement und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und damit Vorurteile gegen Mittelschüler als vermeintlich ungeeignete Bewerber abbauen. Zum anderen zeigen sie mit dem Teilnahmezertifikat, dass sie sich ernsthaft mit der Frage ihrer Berufswahl auseinandergesetzt haben, was Arbeitgeber generell sehr schätzen. Schließlich stärkt die Anerkennung, die mit der Vorstellung der Projektergebnisse vor geladenen Gästen verbunden ist, die Motivation der Projektteilnehmer, einen guten Schulabschluss zu erreichen und sich um einen passenden Ausbildungsplatz zu bemühen.

Das Unternehmen, in dem das Projekt stattfindet, präsentiert sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb. Es lernt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinsichtlich ihres fachlichen Vorwissens, ihres Talents, ihres Engagements und ihrer Teamfähigkeit genau kennen. So kann es potenziellen Nachwuchs für seine Berufsausbildung identifizieren und ansprechen und zugleich das Risiko der Fehlbesetzung seiner Ausbildungsstellen senken. Durch die Einladung von Multiplikatoren zum Projektabschluss und durch begleitende Pressearbeit wird zudem der Bekanntheitsgrad des Ausbildungsbetriebs erhöht und damit seine Chance, qualifizierte Bewerbungen auf sich zu ziehen.

Teilnehmerbeoachtung & Feedback: Während des Projekts beobachtet und protokolliert eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Instituts Dr. Bauer das Arbeits- und Sozialverhalten der Teilnehmer mit Hilfe eines Beurteilungsbogens. Zudem schätzt sich jeder Projektteilnehmer mit Hilfe eines Bewertungsbogens am Ende des Projekts auch selbst ein. Selbsteinschätzung und Fremdbeurteilung bilden die Basis für ein Feedbackgespräch, das mit jedem Teilnehmer am Projektende geführt wird. Die Bögen für die Selbst- und Fremdeinschätzung erhalten nach Projektende sowohl die Teilnehmer als auch das Projektunternehmen.

 

Kerstin Schuster, 19.11.12

 
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